Presse

19.12.2019, 11:00 Uhr

Neubautrasse dringend nötig – aber klare Kante zur Frage der Bauweise

Die Mittelstandsvereinigung Bergstraße nimmt Stellung

Die von der deutschen Bahn AG jetzt bekannt gegebene vorgesehene Trassenplanung mit einem rund 10 km langen Tunnel auf einer Diagonale zwischen Lorsch und der Landkreisgrenze zur Stadt Mannheim wird von der MIT-Bergstraße grundsätzlich begrüßt.

Mit der geplanten offenen Bauweise des Tunnels ist die MIT-Bergstraße jedoch nicht einverstanden. „Wir können nicht jeden Tag in Deutschland über die Notwendigkeit von Klimaschutz reden und wenn es praktisch wird für ein Bauprojekt hunderte gesunde Bäume im größten Waldgebiet der Riedebene fällen“, so der stellvertretende MIT-Kreisvorsitzende, Landwirt Werner Hartmann“, jeder weiß mittlerweile, dass der Wald der größte und wichtigste CO2 Speicher auf unserer Erde ist und wir vor allem alten Baumbestand unter einen besonderen Schutz stellen müssen. Der Staat muss hier mit einem in bergmännischer Weise gebauten Tunnel zum Schutz von Natur und Mensch als Vorbild voran gehen, sonst wird er die Wirtschaft und die Bürger in Sachen Klimaschutz nicht überzeugend mitnehmen können“. Werner Hartmann spricht damit auch für die Landwirte in Ried, um deren Ackerflächen es über viele Jahre der Baustelle bei einer offenen Bauweise gehen würde.

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aktualisiert von Andreas Guthier, 29.12.2019, 18:20 Uhr